Bücher

Das Buchjahr 2013

Ein Jahr zwischen Wissenschaft und Bestsellern. Dieses Jahr habe ich es endlich einmal wieder geschafft, auch englische Bücher in meine Lektüre mit aufzunehmen. Vor allem die Tribute von Panem wollte ich unbedingt lesen – und was liegt da näher, als es mit dem Original zu versuchen? Neben der Triologie waren auch einige unbekannte Bücher dabei und die obligatorischen wissenschaftlichen Bücher.

Bekannte und vergessene Gemüse – Geschichte, Rezepte, Heilkunde

Wolf-Dieter Storl und Paul Silas Pfyl
gelesen über das ganze Jahr hinweg

Die Geschichte verschiedener Gemüsesorten. In kleinen Kapiteln werden verschiedene weit verbreitete und einige wenige unbekannte, alte Gemüsesorten beschrieben. Der Text beschreibt die geschichtlichen Hintergründe der Pflanze, ihre Herkunft, Standortbedingungen, religiösen Hintergründe und medizinische Verwendung. Anschließend an diese Beschreibung folgen noch 1-3 Rezepte je Gemüsesorte.

Im Text wurde für meine Ansprüche zu viel über „Pflanzendevas“ und die religiösen Hintergründe der Pflanzen geschrieben. Auch die Rezepte sind nur bedingt umzusetzen, da man bei weitem nicht alles zur Verfügung hat, was in der Zutatenliste steht. Grundsätzlich würd der Anbau der ganzen Gemüsesorten auch einen riesigen Garten voraussetzen, den leider nur wenige ihr eigen nennen können.

Dennoch gab es einige ganz interessante Informationen in dem Buch hinsichtlich der Heilwirkung der Gemüse, die sich bestimmt auch anwenden lassen.

Die Nächte von Beirut

Brigitte Blobel
gelesen vom 05.09.2013 – 06.09.2013

Die abenteuerliche Geschichte eines pubertierenden Mädchens. Unsere Nachbarn haben die lobenswerte Eigenschaft alte Bücher, die sie nicht mehr wollen, nicht einfach wegzuwerfen, sondern auf die Papiercontainer vor unserem Haus zu legen. Dieses Buch gehört also zu jenen ausrangierten Büchern, die mir durch Zufall in die Hände gefallen sind.

Es ist eine Geschichte, über die man nicht viel schreiben muss. Tochter und Vater haben Stress miteinander. Der Vater nimmt sie deshalb mit auf eine Geschäftsreise in den Libanon. Das Mädchen pfeift auf die Anordnungen des Vaters, verliebt sich, der Vater wird entführt und das Mädchen und ihr neuer Freund versuchen ihn zu befreien. Besonders das Ende ist dabei sehr unglaubwürdig.

Ganz offensichtlich ist dieses Buch nur für ein jüngeres Publikum geschrieben, denn für anspruchsvollere Leser wird es bei weitem nicht tiefgründig genug. Des Weiteren ist es unglaublich anstrengend als Erwachsener die Geschichte aus dem Blickfeld eines pubertierenden Mädchens mitzuerleben. Sicher, das Verhalten erinnert teilweise sehr schön an die eigene Jugend, aber eigentlich ist doch jeder froh, dass er das hinter sich hat ;) Also leider keine Leseempfehlung.

Reisen an die Grenzen der Physik Wie Kosmologen und Teilchenphysiker an extremen Orten die Geheimnisse des Universums entschlüsseln

Anil Ananthaswamy
gelesen vom 21.08.2013 – 03.09.2013

Eine Reise an verschiedenste Orte der Physikgeschichte. Der Autor geht in diesem Buch mit dem Leser auf eine Reise an verschiedenste, teils extreme Orte unseres Planeten, wo aktuell oder in Vergangenheit Physikgeschichte geschrieben worden ist. Er erzählt dabei von den Forschungsprojekten, mit denen die offenen Fragen der Physik beantwortet werden sollen. Dabei wird jedoch nicht nur die Technik vorgestellt, sondern auch die Menschen, die hinter diesen Projekten stehen.

Da die Physik teilweise sehr schnellebig ist, sind bereits einige Informationen in dem Buch veraltet, jedoch bietet es immer noch eine schöne Übersicht.

Vier Fische Wie das Meer auf unseren Teller kommt

Paul Greenberg
gelesen vom 23.07.2013 – 08.08.2013

Ein Buch über vier Fische. Doch es sind nicht irgendwelche Fischarten! Es sind die, die der Mensch vorrangig ausgewählt hat um zu seiner Nahrung zu werden.

Genauer gesagt geht es in diesem Buche um den Lachs, den Kabeljau, den Thunfisch und den Wolfsbarsch. Alle vier Fischarten standen zu unterschiedlichen Zeiten im Fokus der Fischerei. Sie wurden auf unterschiedliche Art befischt oder gezüchtet, mit den jeweiligen Problemen im Fang, in der Haltung oder in der Zucht. Allen Fischen gemein ist jedoch, dass ihre Bestände zeitweise bzw. noch immer viel zu stark strapaziert werden.

Der Autor berichtet nun auf ganz persönliche Weise von der Faszination dieser Tiere und von dem Umgang mit ihnen auf dem Weltmarkt. Er besucht unterschiedliche Zuchtstationen und Fischer, von deren Erfahrungen er lernt und somit (hoffentlich) auch der Leser.

Es handelt sich um ein sehr anschaulich und bewegend geschriebenes Buch in dem klar wird, dass der Umgang mit den Fischen und auch mit den Meeren so nicht weitergehen kann, wenn wir auch noch in 50 Jahren so viel Fisch essen wollen wie bisher. Absolute Leseempfehlung!

Mockingjay The Hunger Games – Band 3

Suzanne Collins
gelesen vom 07.07.2013 – 18.07.2013

Kampf gegen das Capitol. Der dritte Band der Triologie! Und somit der letzte…

Zur Story: Die Hunger Games sind vorbei. Katniss wurde von den Rebellen aus dem vermeintlich vernichteten Distrikt 13 gerettet und befindet sich nun in deren unterirdischen Stadt. Peeta jedoch geriet in die Fänge des Capitols und ist somit Gefangenschaft und schlimmster Folterung ausgesetzt. In der Zwischenzeit wurde Distrikt 12 vom Capitol komplett zerstört und Katniss wurde durch ihre Handlungen während der vorlezten Spiele zum Symbol für den Wiederstand gegen das Capitol, womit sie allerdings aufgrund der Gedanken an Peeta nicht klar kommt. Infolge dessen wird auch Peeta von den Rebellen befreit, versucht aber, verwirrt durch die Folterung, Katniss zu töten. Daraufhin wird er einer langwierigen Behandlung unterzogen.
Währenddessen geht der nun offene Kampf gegen das Capitol weiter: Distrikte werden von den Rebellen übernommen und irgendwann bleibt nur noch die Hauptstadt übrig. Und auch Katniss und Peeta sind wieder kampfbereit und bahnen sich ihren Weg zu Präsident Snow, denn Katniss hatte geschworen ihn zu töten. Es kommt zu heftigsten Gefechten, in denen viele Freunde und auch Familienmitglieder fallen. Jedoch gewinnen die Rebellen den Krieg am Ende. Snow stirbt und es wird eine neue Regierung gebildet.

Leider konnte mich der letzet Band nicht so überzugen wie die vorangegangenen Bände. Sicher, er war auch rasant geschrieben. Aber gefühlt besaß dieses Buch einen anderen Stil… Die Gedanken und Handlungen von Katniss sind teilweise nicht nachvollziehbar und die Zeit- und Ortssprünge in der Geschichte sind beiweilen heftiger als in den anderen Büchern. Auch an Gewalt mangelt es diesem Buch bei weitem nicht – es ist tatsächlich der (grfühlt) brutalste band von allen. Jedoch kommt auch dieses Buch zu einem nachvollziehbaren Ende und ist noch ganz gut lesenswert.

Catching Fire The Hunger Games – Band 2

Suzanne Collins
gelesen vom 29.06.2013 – 07.07.2013

Der Wiederstand beginnt. Kaum hatte ich den ersten Band der Triologie zu Ende gelesen, fing ich sofort mit dem zweiten an (gut, wenn man gerade Urlaub hat).

Zur Story: Katniss hat sich und Peeta, entgegen den Regeln, aus der Arena der 74. Hunger Games als Sieger retten können. Alle 25 Jahre gibt es nun einen sogenannten „Quarter Quell“, eine besondere Edition der Hunger Games, die sich durch eine Besonderheit auszeichnet, z.B. dass sie schwerer zu überleben ist. Da Katniss Präsident Snow ein Dorn im Auge ist, wird zum Jubiläum der Spiele beschlossen, dass dieses Mal die Tribute aus den vergangenen Siegern der Spiele ausgewählt werden. Da es nur einen weiblichen Sieger aus Distrikt 12 gibt, ist somit von vorn herein klar, dass es Katniss sein wird. Snow verspricht sich davon, dass sie während der neuen Spiele nun definitiv sterben wird, denn durch ihren Trick, mit dem sie sich und Peeta gerettet hat, kommt es nun vermehrt zu Unruhen in den Distrikten in denen sich die Bevölkerung gegen die Regierung auflehnt. Doch auch Peeta meldet sich freiwillig um mit Katniss zusammen in die Arena zu ziehen.
Die neuen Spiele warten mit grausamen Tricks und Fallen auf, jedoch haben Katniss und Peeta diesmal Verbündete. Verbündete, die allerdings gemeinsame Sache mit den Rebellen machen. Das führt dazu, dass Katniss und einige andere zum Schluss aus der Arena gerettet werden, Peeta jedoch in die Fänge des Capitols gerät.

Der zweite Band ist ähnlich spannend geschrieben wie der erste und liest sich genauso rasant. Auch dieser Teil ist aber wieder durchweg sehr brutal. Nichtsdestotrotz ist es ein sehr gelungener Nachfolger!

The Hunger Games The Hunger Games – Band 1

Suzanne Collins
gelesen vom 26.06.2013 – 29.06.2013

May the Hunger Games begin! Um wieder etwas Übung mit englischen Texten zu bekommen, hatte ich mir zu Weihnachten die Triologie im Original von meinen Eltern gewünscht. Der Film war ja bereits seit einiger Zeit in den Kinos gewesen und ich hatte auch durchweg nur positive Meinungen zum Film gehört, ihn allerdings bisher noch nicht gesehen. Pünktlich zum Urlaub habe ich dann mit dem ersten Band begonnen.

Kurz zur Story: Panem ist in 12 Distrikte unterteilt, die teilweise unter extremen Hunger und Armut leiden und über die im Capitol Präsident Snow herrscht. Alljährlich muss jeder Distrikt ein Mädchen und einen Jungen als Tribut zum Capitol entsenden, die dann in einer eigens dafür geschaffenen Arena in den Hunger Games gegeneinander antreten. Die Kinder im Alter von 12 bis 18 werden dort bis auf den Tod miteinander kämpfen, bis nur noch ein Sieger übrig bleibt. In dem Jahr der Handlung wird nun Prim Everdeen als weibliches Tribut aus dem Distrikt 12 ausgewählt um an den 74. Spielen teilzunehmen. Jedoch meldet sich daraufhin ihre Schwester Katniss als Freiwillige, da die Spiele für ihre Schwester den sicheren Tod bedeutet hätten. Neben Katniss wird auch Peeta Mellark als Tribut ausgewählt. Die Geschichte des ersten Bandes erzählt nun von der Reise der beiden zum Capitol, dem Kampf ums Überleben in der Arena und wie Katniss es schafft durch einen Trick sich selbst und Peeta als Sieger zu behaupten, obwohl es eigentlich nur einen Sieger geben darf.

Nachdem ich mich erst einmal wieder an die englischen Texte gewöhnen musste, war der Lesefluss des Buches sehr flüsstig, an vielen Stellen sogar sehr rasant. Die Protaginisten springen innerhalb eines Absatzes teilweise um hunderte Kilometer und mehrere Tage, was das Buch aber keineswegs schlechter macht. Die Kapitelgliederung ist perfekt gesetzt und man mag am Ende eines Kapitels gar nicht aufhören zu lesen, weil es gerade so spannend war. Auch die Handlung ist gut strukturiert und verständlich. Jedoch ist die Story ansicht sehr brutal und wirklich nichts für zarte Gemüter, schließlich geht es in dem Buch unterm Strich darum, dass sich Kinder gegenseitig töten… Wenn man von der Brutalität des Buches einmal absieht ist es ein wunderbar geschriebenes Buch und sehr lesenswert.

Total verhext

Terry Pratchett
gelesen vom 06.06.2013 – 16.06.2013

Neues von der Scheibenwelt. Durch Zufall bekam ich mein zweites Scheibenwelt-Buch in die Hand. Es handelt von Magrat (die einen Zauberstab erbt), Nanny (einer Hexe, die unzählige versaute Witze in petto hat) und Oma Wetterwachs (in der mehr steckt, als der unwissende Leser vermuten mag). Die drei begeben sich auf die Reise nach Gennua um dort die Wirkung von Märchen umzukehren, die Omas gute/böse Schwester angezettelt hat.

Im Gegensatz zum ersten Sammelband, den ich von Pratchett gelesen habe, konnte mich diese Geschichte leider nicht so sehr überzeugen. Es waren sicherlich auch einige Witze dabei, die mich schmunzeln lassen haben, jedoch konnte das Buch nicht mit dem Witz der anderen Geschichten mithalten. Für die kurzweilige Lektüre zwischendurch war es dennoch ein tolles Buch.

Heat Wave Hitzewelle

Richard Castle
gelesen vom 01.06.2013 – 02.06.2013

Der Bestseller vom Fernsehautor Richard Castle. Freitags 20:15 Uhr auf Kabel Eins: Autor Richard Castle begleitet die Polizistin Kate Beckett während ihrer Arbeitseinsätze um sich Inspirationen für seine Bücher zu suchen. In der Fernsehserie sind seine Bücher Bestseller und im Real-Life gibt es sie nun auch: vier Bände, die die Fiktion der Serie weiterspinnen, in denen man sich mit den wiederrum erfundenen Charakteren Heat und Rook auf Verbrecherjagd begiebt.

Der Storyverlauf im ersten Band ist ähnlich der der Serie. Die Charaktere sind dieselben, bis auf die unterschiedlichen Namen. Wenn man die Serie kennt, macht es Spaß das Buch zu lesen, auch wenn einige Handlungsweisen voraussehbar sind. Grundsätzlich handelt es sich um eher leichte Kost mit knapp 300 Seiten, aber diese 300 Seiten sind solide geschrieben, sodass man einen unterhaltsamen Krimi erwarten darf.

Nachtland

Jan de Leeuw
gelesen vom 15.05.2013 – 18.05.2013

Die verworrene Psyche eines Jungen. Niels und seine Schwester sind ohne Vater aufgewachsen und in letzter Zeit stritt er sich immer häufiger mit seiner Mutter. Am Weihnachsabend dann verschwand er spurlos und wurde erst spät ohne Bewusstsein auf einem zugefrorenen See gefunden. Das Koma versetzt ihn in eine unvorhersehbare und grausame Fantasiewelt in der er auf der Suche nach seinem Vater ist. Derweil wechselt die Handlung immer wieder zu seiner Schwester und ihrer Mutter, die am Krankenhausbett wachen.

Ich habe dieses Buch von meinen Eltern geschenkt bekommen und war am Anfang noch ein bisschen skeptisch, ob es mir gefallen würde. Schon bald wurde ich aber davon überzeugt, dass es sehr spannend geschrieben ist und äußerst lesenswert. Der Autor bekommt es auf bemerkenswerte Art und Weise hin den Handlungsbogen stets interessant zu halten und Einblick in die Gedankenwelt des Jungen Niels zu gewähren.

Warum Regenwürmer nicht zuhören und Eichhörnchen schlecht einparken

Hans Zippert
gelesen vom 11.05.2013 – 12.05.2013

Exkursion in die gewollt lustige Tierwelt des Autoren. In verschiedenen, im Durchschnitt vier Seiten langen, Kapiteln schreibt der Autor über die Tiere die ihm in seinen Lebens über den Weg gelaufen sind. Der Werbetext für dieses Buch war sehr humorvoll geschrieben und ließ ein lustiges Buch über unterschiedlichste Tierarten erwarten. Sobald ich jedoch das Buch in den Händen hielt und den Klappentext gelesen hatte, kamen mir erste Zweifel: Im Klappentext war jeder Satz zwanghaft lustig oder satirisch geschrieben. Nach den ersten drei Kapiteln wurden diese Zweifel dann zur Gewissheit. Wo ich lustige Infos über Tiere erwartet hatte, gibt der Autor teilweise sinnfreie Vergleiche u.A. mit Politikern, Ausflüge in sein wenig interessantes Privatleben oder leere „Beobachtungen“ wieder. So ist z.B. die Beschreibung eines Zoobesuches am Elefantengehege in Hagenbecks Tierpark mehr als überflüssig. Das einzige einigermaßen erheiternde Kapitel ist das über die Spinnen, für das man aber auch das halbe Buch erst einmal durcharbeiten muss. Für mich persönlich also ein absoluter Fehlkauf!

Kontinent der Wale

Heathcote Williams
gelesen vom 07.05.2013 – 11.05.2013

Geschichten über Wale bis 1988. Dieses Buch wurde im Jahr 1988 herausgegeben und beinhaltet deshalb den Stand aus eben diesem Jahr. Unterteilt ist das Buch in zwei Kapitel. Im ersten ist eine Vielzahl von Fotos von unterschiedlichsten Walen zu sehen, die durch eine Art Gedicht begleitet werden. Da die Fotos schon einige Jährchen auf dem Buckel haben, können sie natürlich nicht mit denen aus der heutigen Zeit mithalten und auch der Text ist eher kurzweilig, sodass man diesen Teil des Buches recht schnell durchgeblättert hat. Der zweite Teil beinhaltet eine bunte Sammlung an Zitaten aus Büchern, Zeitungen und anderen Veröffentlichungen in denen Wale thematisiert werden. Berichte von Walfängern wechseln sich hier mit Geschichten aus dem Altertum und Texten von Walschützern ab.

Den zweiten Teil des Buches empfand ich als den wesentlich interessanteren. Es ist grausam, was in der Verganganheit den Walen angetan worden ist. Das Buch schafft es aber sehr gut, die unterschiedlichen Einstellungen zu dem Thema unverfälscht wiederzugeben. Da die Fakten aus dem Buch schon älter sind, wurde bei mir auch der Wunsch nach aktuelleren Informationen über den Walfang und den Schutz der Tiere geweckt, somit werde ich wohl bald das nächste Buch zu dem Thema in den Händen halten. Trotz der veralteten Informationen ist es doch ein lesenswertes Buch.

Eragon Das Erbe der Macht

Christopher Paolini
gelesen vom 02.05.2013 – 05.05.2013

987 Seiten in vier Tagen! Eigentlich wollte ich mir den vierten Eragon-Teil noch ein Weilchen aufsparen. Während unseres Urlaubs diese Woche habe ich aber dann doch mit dem Buch angefangen und es in einer (für mich) unglaublichen Geschwindigkeit durchgelesen.

Wie ich gesehen habe, hatte ich aber überhaupt nicht darüber geschrieben, dass ich die vorherigen Teile gelesen hatte. Deshalb nun eine kleine Zusammenfassung der gesamten Story: Der Junge Eragon findet während der Jagd im Wald ein Drachenei. Aus diesem Ei schlüpft sehr bald Saphira, eine strahlend blaue Drachendame. Doch das Land, in dem beide leben, wird von König Galbatorix unterdrückt, der auch dafür verantwortlich ist, dass es außer seinem eigenen Drachen Shruikan nur noch Saphira gibt. Im Verlauf von nunmehr vier Bänden wird nun vom Kampf der freien Völker, zu denen auch Eragon und Saphira gehören, gegen Galbatorix erzählt. Im dritten und vierten Band geht es streckenweise sehr rasant zu, denn ein Gefecht folgt dem nächsten. Dazwischen bekommt man immer wieder Einblicke in die Gefühlswelt der Protagonisten und deren Entwicklung. Der vierte Band ist nun aber auch mit Abstand der am schnellsten zu lesende, denn zwischen den Schlachten gegen Galbatorix gibt es nur wenig Verschnaufpausen.

Grundsätzlich ist der letzte Eragon-Band sehr gut gelungen. Der Autor hat sich zwar auch einige Türen offen gelassen um ggf. zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal eine Fortsetzung zu schreiben, dennoch ist die Geschichte in sich geschlossen. Wer sich also gern in die Welt von Drachen, Elfen und Magie begibt, dem kann ich die Reihe nur empfehlen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.